Die Tropengewächshäuser
Die Schaugewächshäuser befinden sich am alten Standort des Botanischen Gartens in der Innenstadt am Dammtor (heute: Planten un Blomen). Sie wurden in den Jahren 1962/63 errichtet und zur Internationalen Gartenbauausstellung 1963 eröffnet.
Die Gewächshäuser besitzen eine Grundfläche von insgesamt 2800 m2, einen Rauminhalt von 18.500 m3 und eine maximale Höhe (Tropenhaus) von 13 m. Die technische Besonderheit der Anlage besteht darin, daß die Glaskonstruktion an außen liegenden Hohlkastenprofilen aufgehängt ist und die Innenräume daher völlig frei von tragenden Elementen sind. Heute stehen die Gewächshäuser und die benachbarten Mittelmeer-Terrassen unter Denkmalschutz.
Der Gewächshauskomplex gliedert sich in fünf Teilbereiche, die unterschiedlichen Pflanzengruppen bzw. Lebensräumen gewidmet sind:
Tropenhaus
Das Tropenhaus stellt mit etwa 800 m2 Grundfläche und einer maximalen Höhe von 13 m das größte Element unseres Gewächshauskomplexes dar. Seinem Namen entsprechend herrschen im Haus ganzjährig feucht-tropische Bedingungen, d.h. hohe mittlere Tagestemperaturen von 20 bis 25° C, Nachttemperaturen nicht unter 16°C und eine relative Luftfeuchte zwischen 70 bis 90%.
Subtropenhaus
Das Subtropenhaus ist in erster Linie den Pflanzen aus den sog. Winterregengebieten der Erde gewidmet. Klimatisch zeichnen sich diese Regionen durch mediterrane Bedingungen, also warm-trockene Sommer- und feucht-kühle Wintermonate aus. Dementsprechend wird das Subtropenhaus als Kalthaus klimatisiert, mit Sommertemperaturen von 15-30°C und Wintertemperaturen, die nachts bis auf 5-10°C absinken können.
Kakteenhaus
Das Sukkulentenhaus ist den Pflanzen aus den Trockenregionen der Erde, insbesondere den Halbwüsten und Wüsten Amerikas und Afrikas, gewidmet. Klimatisch handelt es sich also um ein Kalthaus, das sich ganzjährig durch hohe Tages- und relativ niedrige Nachttemperaturen (im Winter 5-10°C) bei geringer Luftfeuchte von etwa 30% auszeichnet.
Cycadeenhaus
Das Palmfarnhaus stellt eine Besonderheit des Botanischen Gartens Hamburg dar. Es ist einer sehr altertümlichen Pflanzengruppe gewidmet, deren Blütezeit bereits Jahrmillionen zurückliegt. Die Palmfarne (Cycadeen) gehören zu den nacktsamigen Pflanzen und damit in die verwandtschaftliche Nähe zum Gingko-Baum und zu den Nadelgehölzen.
Farnhaus
Das Palmfarnhaus stellt eine Besonderheit des Botanischen Gartens Hamburg dar. Es ist einer sehr altertümlichen Pflanzengruppe gewidmet, deren Blütezeit bereits Jahrmillionen zurückliegt. Die Palmfarne (Cycadeen) gehören zu den nacktsamigen Pflanzen und damit in die verwandtschaftliche Nähe zum Gingko-Baum und zu den Nadelgehölzen.
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